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Werden Prominente wie Prinzessin Caroline bevorzugt?

Nein. Prinzessin Caroline von Monaco musste sich letztlich einem ganz normalen Eheverfahren unterziehen.


Als Tochter eines Staatsoberhaupts jedoch durfte sie sich nicht an die kirchliche Gerichtsbarkeit des eigenen Landes wenden, um Befangenheiten zu vermeiden und keinen Argwohn von Beeinflussung aufkommen zu lassen.


Das Verfahren musste sie bei der Rota Romana führen, dem dafür zuständigen päpstlichen Gericht. Damit war sicherlich keine Bevorzugung verbunden. Geurteilt wurde in ihrem Fall von fünf (statt von üblicherweise drei) Richtern. Die Dauer des Verfahrens betrug rund zehn Jahre.


Wer es wünscht, kann seine gescheiterte Ehe ebenfalls in Rom beklagen; dort wird dann entschieden, ob der Fall von der Rota Romana behandelt werden soll oder hier von einem Offizialat.