18. September 2018 Newsdesk/mth

Köln. Der Taifun "Manghkut" war am Samstag mit einer Geschwindigkeit von bis zu 260 Kilometer pro Stunde in den Philippinen auf Land getroffen und hat nach ersten Angaben mehr als zwei Dutzend Menschen getötet. Kirchliche Hilfswerke rufen jetzt zu Spenden auf.

Große Schäden durch den Sturm

"Manghkut" gilt als der stärkste Sturm des Jahres in der Region: Medienberichten zu Folge wurden Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und Stromausfälle verursacht, von denen rund vier Millionen Menschen betroffen sind.

„Die Lage ist noch unübersichtlich und der Zugang zu den Menschen schwierig, da auf der größten Insel Luzon viele Straßen durch Überflutungen und Erdrutsche unpassierbar geworden sind und mehrere Brücken eingestürzt sind. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die enorme Zerstörungskraft des Sturms im Norden des Landes vielerorts große Schäden angerichtet hat", sagte Oliver Müller, der Leiter von Caritas international, am Sonntag in Freiburg. "Unsere Partner haben sich bereits vor dem Eintreffen des Taifuns bereit gemacht, Nahrungsmittel und Hygieneartikel sowie Artikel wie Decken und Plastikplanen zu verteilen", so Müller.

Spenden für die Nothilfe

Die katholischen Hilfswerke haben vor Ort ein Netzwerk aus langjährigen Partnern. Um diese bei der Nothilfe und beim Wiederaufbau zu unterstützen bitten Caritas international und MISEREOR um Spenden:

Caritas international
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort "Taifunhilfe Philippinen"

MISEREOR
IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10
Pax-Bank Aachen
BIC: GENODED1PAX
Stichwort „Taifun Philippinen“